Donnerstag, 29. März 2012

Osterseife

Letztes Wochenende ist unsere Osterseife "Lilly in the Valley" entstanden. Duft: Ganz klar, Maiglöckchen!
Verseift habe ich : 200g Reiskeimöl, 150g Rapsöl, 150g Olivenöl, 150g Kokosöl, 100g Schmalz, 50g Rizinusöl.
Zusätze: Titandioxid, Seifenpigmente grün und gelb, Parfümöl "Lilly in the Valley".

Samstag, 24. März 2012

Blog-Award

Kürzlich hat mir Alva von Faserriss und Wollkenbruch diesen
Blog-Award verliehen.Danke dafür. Erst durch Hilfe der lieben Mädels aus dem Beautykosmos weiß ich jetzt, was zu tun ist (ComputerDummi:))
Die Regeln für diesen Award:

List six blogs that the recipient thinks are outstanding and deserving of the award.
Share ten things that your readers may not know about you.

über die Blogs muß ich erst nochmal in mich gehen, aber zehn Dinge über mich kann ich verraten:
Ich bin ein Horter und Sammler, weil ich aus allem noch etwas machen kann.
Ich mache es mir gerne leicht und suche immer den einfachsten Weg.
Ich langweile mich schnell und liebe deshalb die Abwechslung.
Ich folge meinem Herzen und will mich trotzdem manchmal dafür rechtfertigen.
Ich bin unabhängig und liebe doch das Wirken in der Gemeinschaft.
Ich probiere gerne aus und suche meinen eigenen Weg.
Ich muß immer das "Warum" hinter einer Handlung beantworten können.
Es gibt Seelenverwandtschaft unabhängig vom Geschlecht.
Ich bin gerne unerreichbar und lasse das Handy oft zuhause.
Mein Ziel: heitere Gelassenheit.
eins gibts extra: Ich füttere jedes Mal die Fische auf meinem Blog.


Blog-Award

Schaut mal, was ich bekommen habe
Von der lieben Dana/Heike. Danke schön.

Donnerstag, 15. März 2012

Frühlingsgelb mit Apfelbaumrinde

In der Bastschicht der Apfelbaumrinde ist ein wunderbares Pigment enthalten.
Ich wollte mir eigentlich die Arbeit sparen, aber als ich meinen Apfelbaum geschnitten habe, war das Wetter ganz schön und zufällig hatte ich auch ein sehr scharfes Messer dabei -flöt-
Also schnell einige Äste geschält. Ausgekocht, gefärbt.
Dabei ist ein wirklich schönes Gelb herausgekommen.
Pflanzenfarben können auch richtig "chemisch" gefärbt aussehen. Hätte ich vorher nicht geglaubt, daß so strahlende, "farbige" Farben möglich sind. Leider ist das Fotografieren von Farbe immer wieder eine Herausforderung. In Natura ist das gelb schwefliger, zitroniger.

Sonntag, 11. März 2012

Seife zur Fastenzeit

Ich mag z.Z. die schlichten Seifen. Das passt gut zur jetzigen Fastenzeit. Nun bin ich kein Mitglied einer Kirche, aber die Fastenaktionen mag ich und mache schon seit Jahren mit (meistens Akohol und Süßigkeiten). Das diesjährige Motto der evang. Kirche finde ich aber besonders klasse. Man soll auf falschen Ehrgeiz verzichten. Da ich auch zum Perfektionismus neige und gerne an meinen Sachen rumnörgele, passt das doch wunderbar.
Ich wollte also eine Seife mit wenigen Zutaten, ohne Farbpigmente und aus der Hand geschnitten, schön rustikal.
Der Leim besteht aus 300g Olive, 300g Babassu, 25g Rizinus. In der Lauge habe ich 1g Seide gelöst. Beduftet mit "Out on a Limb"
Es gab eine wunderbare Gelphase, nachmittags gesiedet, war sie noch morgens warm. An der Oberfläche erschien sie mir recht hart. Da ich einen neuen Stempel ausprobieren wollte, sollte die Seife auch nicht zu hart werden. Nur.....sie wollte nicht aus der Form, so weich war sie noch an den Seiten. Ich habe sie dann irgendwie rausgepult, natürlich blieb einiges in den Ecken hängen. Aber ich wollte mich ja nicht ärgern. Habe dann einfach die krummen Kanten gerade geschnitten, schön rustikal - war ja auch so geplant-. Das Stempeln hat auch geklappt.
Ich mag diese Farbe, nur aus Olivenöl und der Seide.
Sie schäumt feinporig, aber reichlich. Meine Haut mag Olivenöl und Babassu ebenfalls.

Die Schnittkanten habe ich mit ein bischen Milch in der Mikrowelle eingeschmolzen (das geht einfach und schnell, immer nur kurz am Stück, wieder rühren) und in Einzelformen gegeben. Diesmal ist es mir gelungen, mich nicht zu ärgern, die Seife so zu nehmen, wie sie wird. Es hat mir große Freude bereitet und es ist ja tatsächlich kein Problem. Im Grunde könnte man solche Schnittreste auch noch nutzen, um Zusätze unterzubringen, die nicht so gerne verseift werden - viel Honig zum Beispiel-
Also, für mich ein wunderbares Fasten-Motto.

Samstag, 3. März 2012

Wie Weihnachten, nur im Frühling

Bei einem Tausch mit der lieben Heike/Dana habe ich einen wunderbaren Seifenrausch erlebt.Seht selbst.
Eine ist schöner als die andere. Z.Z. stehen sie noch im Wohnzimmer und werden bewundert und beschnüffelt.
Es ist verrückt. Ich siede ja selber Seife, die mir auch sehr gut gefällt, aber 20 verschiedene Stücke habe ich eben nicht im Keller stehen. Das hat einen ganz besonderen Reiz (meine Seifen kenne ich vielleicht auch zu gut). Auch habe ich so eine tolle Sammlung von Düften und muß nächstes Mal nicht so in den blauen Dunst hinein bestellen.
Es ist eine wunderbare Sucht.